
Als das "Novelli" 1998, gerade noch rechtzeitig vor der Jahrtausendwende, eröffnet wurde, war es binnen Tagen "Talk of the Town". Hier, so waren sich Gastronomie- und Architekturkritiker mit dem Publikum einig, war es gelungen, weltläufige Urbanität mit südlichen Flair und einer zeitgemäß-leichten Küche zu verknüpfen.
Obwohl das "Novelli", wie schon der dem Venezianischen entlehnten
Beinamen "Bacaro con cucina" andeute, zutiefst im Italienischen
verwurzelt ist, war es doch viel mehr einer neuen Generation von
Genießern ein neues Lebensgefühl, das sich mit Vokabeln wie "leicht,
unprätentiös, informell, kommunikativ und hedonistisch" wohl am
besten umschreiben lässt.
Dabei ist das Ambiente, in dem sich das alles abspielt, im Grunde so
traditionell wie es in Wien nur sein kann.
Denn das "Novelli" liegt in einem architektonischen Komplex der
kaiserlichen Hofburg und der Spanischen Hofreitschule und ist Teil
des hochbarocken Palais Pallavicinc.
Das Novelli wurde 1998 als ein in mediterranen Erdfarben gehaltenes Restaurant moderner Prägung, das in Florenz und Mailand ebenso stehen könnte wie in New York, gefeiert. Diese ursprüngliche Idee haben wir beibehalten und gemeinsam mit dem Innenarchitekten Stefan Umdasch mit neuen Akzenten unter Wahrung der jahrhundertealten Strukturen zu Jahresbeginn 2008 leicht modernisiert.
